Google Advertising Tipps für 2022 Teil: 2

Aktualisiert: 21. Juli

Google Advertising Tipp #14: Keyword Insertion


Google advertising / Von Tim Willer

Durch die Keyword Insertion wird in deiner Anzeige genau das vom Kunden eingegebene Keyword eingeblendet sobald es von der Zeichenanzahl hinein passt. Das Keyword wird hierbei fett hervorgehoben. Dadurch lenkst du das Interesse des Kunden auf seinen eigenen Suchbegriff und kannst so eine hohe CTR erzielen. Hierfür gibst du einfach {KeyWord:Schokolade} im Anzeigentext ein (Schokolade ist hier ein beispielhafter Platzhalter, das Keyword nach dem Doppelpunkt wird angezeigt wenn das vom Suchenden zu lang ist. Wenn du natürlich Schokolade verkaufst kannst du das gern so verwenden! Somit übernimmt Google hier viel Arbeit für dich was bei großen Konten und Kampagnen sehr hilfreich sein kann. Diese Funktion ist sehr einfach, aber auch sehr wirkungsvoll. Persönlich sehe ich in dieser Möglichkeit aber mehr Nachteile als Vorteile. Solltest du mit weitgehend passenden Keywords arbeiten besteht die Gefahr das Konkurrenz Markennamen im Anzeigentitel erscheinen was eine Abmahnung zur Folge haben kann. Die bessere wenn auch aufwändigere Methode ist immer ein gut abgestimmter Anzeigentext auf eine strukturierte Anzeigengruppe. Es kann theoretisch sogar soweit kommen das du durch Keyword Insertion mehr irrelevante Klicks bekommst. Formulierst du jedoch eine super konkrete und überzeugende Werbebotschaft gewinnst du auch Kunden die sich eben genau dafür interessieren.


Google Advertising Tipp #13: Suchanfragen bearbeiten und optimieren

Google advertising / Von Tim Willer

Google schlägt dir bei den Suchanfragen verschiedene Möglichkeiten vor. Vor allem bei broad und bei phrase gibt es viele Anfragen, die für dich nicht relevant sind. Diese nicht auszusortieren, ist einer der häufigsten Fehler, da deshalb häufig desinteressierte Menschen mit deinen Angeboten bombardiert werden. Suche dir deshalb von Beginn an die Suchanfragen heraus, die deiner Meinung nach auch von deinen potenziellen Kunden gesucht werden und buche diese als genau passend oder als BMM (Broad Match Modifier) ein. So kannst du effektiv sein und deine Kundengruppe genau treffen, anstatt auf Menschen zu feuern, die sich für dich und deine Kampagne nicht interessieren. Regelmäßige Kontrolle und die Überwachung deiner Suchanfragen sind Pflicht denn es gilt auch negativ Keywords zu definieren und unpassende Suchanfragen auszuschließen. Nur so hast du eine Chance langfristig profitable Kampagnen aufzubauen.


Google Advertising Tipp #12: Verwende Anzeigenerweiterungen

Google advertising / Von Tim Willer

Anzeigenerweiterungen runden dein Angebot ab und verleihen ihm das sogenannte I-Tüpfelchen. Wenn du diese Erweiterungen verwendest, kannst du Mehrwehrt für deine Kunden generieren und auf Google mehr Platz einnehmen und dadurch mehr Traffic anziehen. Mit diesen Erweiterungen tust du also dir selbst und auch deinen Kunden einen großen Gefallen und kannst so herausstechen. Je mehr dieser Erweiterungen du miteinander kombinierst, desto besser wird dein Angebot. Aus diesem Grund solltest du mindestens auf 4 der folgenden Erweiterungen zurückgreifen. Auch die Auswirkungen auf deine CTR sind hier interessant. Zu den Erweiterungen zählen: Linkverweise, Standorte, der Preis, Feedbacks und Bewertungen, weiterführende Informationen, Snippets und Aufrufe. Auch Rabattaktionen und Angebotserweiterungen sowie die neuen Formularerweiterungen solltest du testen! Insbesondere Feedbacks und Bewertungen bieten den Kunden in den letzten Jahren einen fundamentalen Mehrwert, der auch bei deinem Angebot nicht fehlen sollte.

Google Advertising Tipp #11: Nutze Anpassungen für dein Gebot

Google advertising / Von Tim Willer

Wenn du deine Kunden kennst, kannst du deine Gebote auf deine spezielle Kundengruppe anpassen. Verwenden deine Kunden eher mobile Geräte, oder surfen sie auf dem PC (Geräte)? Aus welchem Land/Bundesland/Stadt kommen sie hauptsächlich (Standorte)? Zu welchen Zeiten sind deine Kunden hauptsächlich aktiv (Werbezeit)? Wie setzt sich deine Zielgruppe zusammen (demografische Informationen)? Wenn du all diese Informationen gesammelt hast, kannst du deine Gebote anpassen. Hierfür kannst du angeben, wieviel Fokus Google auf welche Gruppe setzen soll. Dazu kannst du die Werbeanstrengungen von Google zwischen -100 bis +300% anpassen. Dadurch kannst du dich voll auf deine Zielgruppe konzentrieren und mit deinem Geld den maximalen Effekt auf diese ausüben.


Google Advertising Tipp #10: Deine Topkeywords sollten einen hohen Qualitätsfaktor und einen hohen I


Google Advertising Tipp #10: Deine Topkeywords sollten einen hohen Qualitätsfaktor und einen hohen Impression Share haben Kommentar verfassen / Google advertising / Von Tim Willer

Alle wichtigen Keywords sind eingebucht und trotzdem bleibt der Erfolg aus? Das liegt häufig daran, dass die Keywords bei Google nicht bei all deinen Suchanfragen angezeigt werden. Um dies im Detail zu überprüfen, kannst du auf den „Impression Share“ (Anteil an möglichen Impressionen im Suchnetzwerk) zurückgreifen. So kannst du kontrollieren, bei wieviel Prozent deiner Suchanfragen deine Keywords zu finden sind. So kannst du prüfen ob deine Fokus Keywords überhaupt zum Zuge kommen. Impression Share eingeblendet





Impression Share Analyse Um deinen Impression Share zu kontrollieren, musst du im Keyword Bereich bei Google Ads unter „Spalten“ auf „Spalten anpassen“ klicken und bei den Wettbewerbsmesswerten oder über die Suche findest du die Option „Anteil an möglichen Impressionen im Suchnetzwerk“. So kannst du direkt sehen, bei wie vielen Prozent deine Topkeywords liegen und das analysieren. Wenn die Topkeywords nicht über 90% liegen solltest du einiges anpassen. Was sind Gründe dafür? Das kann zum einen daran liegen, dass du nicht genug Geld in die Hand nimmst, um bei allen Auktionen aktiv zu sein d.h. dein Tagesbudget ist vermutlich schnell aufgebraucht und andere Keywords in der Kampagne greifen das Budget ab. Was kannst du tun? Ganz einfach: Budget erhöhen. Leider ist das ja nicht immer so einfach möglich deshalb könntest du auch ganz einfach deine Top Keywords in eine seperate Kampagne schieben um sicherzustellen das diese auch mal dran kommen. Eigentlich ganz einfach. Der Qualitätsfaktor Der zweite Knackpunkt deiner Topkeywords ist die Qualität. Nur wenn du dem Kunden auch einen gewissen Mehrwert bietest, bist du attraktiv. Je besser dein Keyword, desto geringer dein CPC, was auch deinem Impression Share zu Gute kommt, da du mehr Geld zur Verfügung hast. Der Qualitätsfaktor wird auf einer Skala von 1-10 angegeben. Diesen kannst du dir auch über die Spalten einblenden und dazu empfehle ich dir gleich noch die Nutzererfahrung mit der Landingpage, die Anzeigenrelevanz und die erwartete CTR einzublenden, so hast du alle Faktoren im Blick und kannst sehen wo die größten Probleme liegen und im besten Fall daran arbeiten. Wenn dein Score für die Fokus Keywords niedriger als 7 ist, solltest du dringend an deinen Keywords arbeiten, da du ansonsten mehr zahlen wirst als nötig. Nutze also bei deinen Topkeywords die maximale Qualität aus, die du bieten kannst, versuche diese systematisch zu steigern. Der einfachste erste Schritt sind top abgestimmte Anzeigentexte, sauber strukturierte Anzeigengruppen helfen dir dabei. Auf jeden Fall solltest du auch deine Landingpages überprüfen, sind die Keywords da verarbeitet und vor allem nutzen die Inhalte auf der Landingpage deinem Kunden etwas? Wenn die Inhalte auf der Landingpage nicht zur Suchanfrage passen nützt dir natürlich auch ein hoher Impression Share nichts. Also happy optimizing!



Google Advertising Tipp #16: Google entwickelt sich weiter also solltest du das auch tun

Google Advertising Tipp #16: Google entwickelt sich weiter also solltest du das auch tun Google advertising / Von Tim Willer

Innovationen sind in jedem Wirtschaftsbereich essentiell, auch das Online Marketing ist hier keine Ausnahme. Google bringt updates regelmäßig, besonders beliebt sind diese auch im SEO Bereich. Um richtig damit umgehen zu können, solltest du dich auch selbst permanent weiterentwickeln. Bleibst du immer up to date kannst du außerdem viele coole Features schneller einsetzen als die Konkurrenz und wirst dafür auch mit einer besseren Kampagnenleistung belohnt. Auch die Konkurrenz schläft nicht und spätestens wenn du merkst das deine Anzeigen noch 2 Titel statt inzwischen 3 Titel haben hast du ein Problem. Wie bekommt man aber nun die ständigen Updates mit? Zum einen kannst du entsprechenden YouTube Channels folgen, den Google Ads Blog und Newsletter abonnieren oder google Alerts für news in bestimmten Bereichen auf google einrichten. Alle Methoden musst du nicht nutzen aber größere Änderungen solltest du nicht verpassen. Ein positiver Nebeneffekt wäre es natürlich wenn du dich parallel auch zu weiteren Entwicklungen im Online Marketing informierst, denn dieser schnelllebige Bereich bietet viele Möglichkeiten dein Projekt vorwärts zu bringen und wenn man hier up to date ist hat man einen permanenten Wettbewerbsvorteil, den meisten fehlt schlicht die Motivation oder die Zeit um die Trends im Blick zu behalten. So kannst du auch deine Marketing Agentur herausfordern! Du findest die News von Google hier: https://support.google.com/google-ads/announcements/9048695?hl=de Du hast jetzt Lust bekommen dein Konto zu optimieren? Gern unterstütze ich dich dabei, schau doch mal unter „Leistungen„. Wenn du das Projekt lieber selbst in die Hand nimmst findest du vielleicht Inspiration unter: „Ressourcen“.



Google Advertising Tipps #3: Setze Gebotsstrategien richtig ein Google advertising / Von Tim Willer

Einige Gebotsstrategien rentieren sich aufgrund der machine learning Strategien bei Google erst ab einer gewissen Conversionanzahl. Deshalb musst du versuchen, zunächst mehr Conversions zu generieren und kannst anschließend mit mehr Daten die automatischen Gebotsstrategien anwenden. Eine Möglichkeit ist auch die Arbeit mit Soft Conversions also einigen „kleineren“ Zielen wie beispielsweise einer bestimmten Verweildauer auf der Seite oder das aufrufen bestimmter Unterseiten (nicht so wichtig wie bspw. ein Verkauf deshalb „soft“). Die meisten automatischen Gebotsstrategien sollten aus diesem Grund erst dann angewendet werden, wenn du mindestens 30 Conversions im Monat hast. Prüfe das aber im Detail was Google hier vorschlägt. Liegst du weit darunter kann dies wirklich schlechte Konsequenzen haben und es wäre besser erstmal mit Auto CPC oder Klicks maximieren weiter zu arbeiten. Es gibt viele Gebotsstrategien in Google Ads, die richte zu wählen erfordert Erfahrung Gebotsstrategien sindvielfältig. Neben Ziel-ROAS, Ziel-CPA, Klicks maximieren und Conversion maximieren gibt es viele Möglichkeiten. Hier hilft Erfahrung um zu entscheiden wann welche Gebotsstrategie am besten funktioniert. Passe dabei jedoch auf jeden Fall deine Strategie auf deine Ziele an und teste ob die Strategie die gewünschten Ergebnisse bringt, vertraue dabei auf keinen Fall nur darauf das google schon alles richtig macht. Wenn du deinen ROAS erhöhen willst, solltest du keine Kampagne zur Maximierung von Klicks verfolgen. Nur wenn du die richtige Strategie wählst, kannst du auch langfristigen Erfolg erzielen.


Google Advertising Tipps #3: Setze Gebotsstrategien richtig ein


Gebotsstrategietypen in Google AdsAuf jeden Fall musst du nach einer Umstellung deine Kampagnen im Blick behalten. Prüfe ob deine Top Keywords immernoch ausgespielt werden und welchen CPC Google einsetzt. Auch mir sind schon nach Umstellungen auf Conversion Maximieren CPC´s im hohen zweistelligen Bereich um die Ohren geflogen. Wenn die Ergebnisse nicht zu den hohen Klickpreisen passen solltest du besser wieder umstellen. Du hast jetzt Lust bekommen deine Gebotsstrategien zu optimieren? Gern unterstütze ich dich dabei, schau doch mal unter „Leistungen„. Wenn du das Projekt lieber selbst in die Hand nimmst findest du vielleicht Inspiration unter: „Ressourcen“.


Google Ads Tipp #5: Fokussiere und strukturiere deine Themen


Google advertising / Von Tim Willer

In deiner Anzeigengruppe sollten nicht zu viele Themen auf einmal abgedeckt werden. Deckst du zu viele Themen auf einmal ab, riskierst du, dass deine Keywords gar nicht geschaltet werden oder einen zu schlechten Qualitätsfaktor bekommen und somit viel zu teuer werden. Sind viele durcheinander gewürfelt in einer Gruppe geht die Relevanz verloren. Anzeigentexte + Landingpage passen nicht mehr und so leidet dein Qualitätsfaktor. So verlierst du viele Kunden, die deine Anzeigen nie im richtige Kontext zu Gesicht bekommen. Zu Beginn sollte man nicht gleich anfangen und 1 Keyword in eine Anzeigengruppe packen, dies kann zwar eine gute Strategie sein ist aber sehr granular und verursacht sehr viel Arbeit. Es ist ausreichend wenn du erstmal Themen Cluster erstellst und maximal 5-10 ähnliche Keywords passend zu einem Anzeigentext in eine Anzeigengruppe packst. Später kann man das noch verfeinern. Es bietet sich auch an in diesem Schritt gleich noch nach Keywordoptionen zu trennen. Beispielsweise kommen in eine Anzeigengruppe alle Broad Match Modifier Keywords (+keyword +keyword2) und in eine Anzeigengruppe alle genau passenden. Dies ermöglicht dir später eine bessere Optimierung. Wichtig für deine Klickrate und deinen Qualitätsfaktor: Die Keywords sollten im Anzeigentext vorkommen und möglichst auch auf der Landingpage. Wenn du dies berücksichtigst steigerst du die Erfolgsquote deines Kontos von Anfang an und hast später weniger Arbeit mit der Auswertung. Betreibst du einen Online Shop kannst du die Kampagnen und Anzeigengruppen auch direkt nach der Struktur deiner Navigation ausrichten. Dienstleister können ihre Kampagnen nach ihren Angeboten strukturieren. So sind später schnelle Entscheidungen mit einem kurzen Blick ins Konto möglich.



Google Ad Tipp #6: Optimiere kontinuierlich wo immer möglich


Google advertising / Von Tim Willer

Anpassung und Optimierung ist bei google Ads ein dauerhafter Prozess und nichts Einmaliges. Je nach Konto Größe ist der Aufwand natürlich unterschiedlich auch nimmt google einiges an Arbeit ab aber es lohnt sich konstant zu optimieren. Die Interessen und Verhaltensweisen deiner Zielgruppe können sich ändern, google kann sich ändern und das Online Marketing ist sowieso ständig im Wandel. Bleib also dran und du hast einen Vorteil gegenüber deiner Konkurrenz! Du musst immer versuchen, deine Kampagne zu optimieren und genau auf die Wünsche deiner Kunden anzupassen. So kannst du ihnen den größten Mehrwert bieten und bessere Conversion Raten erzielen. Wenn du immer auf dem neuesten Stand bleibst und deine Kunden gut kennst, ist dir der Erfolg sicher. Viele Firmen schaffen dies jedoch nicht und stellen daraufhin ihre Online Marketing Aktivitäten über Google Ads ein, weil es sich für sie finanziell nicht loht. Was bedeutet das konkret für die Optimierung? Versuche deine Anzeigen immer aktuell erscheinen zu lassen, ein einfaches Beispiel ist die Jahreszahl – Zahlen im Anzeigentitel sind sowieso meistens super für die Klickrate aber auch deine aktuellen Produkt oder Dienstleistungsnamen sollten immer aktuell gehalten werden. Prüfe auch regelmäßig deine Links ob diese noch auf die richtigen Unterseiten zielen. Das lässt sich am besten durch diverse Tools oder einfache Scripte realisieren. Beobachte auch ob deine Zielgruppe nach wie vor am besten auf dem Smartphone erreichbar ist oder sind die meisten Conversions inzwischen über das Tablet abgeschlossen? Auch hier lohnt es sich die Verhaltensweisen deiner Zielgruppe im Blick zu behalten. Besonders hilfreich wird auch google Analytics, hier kannst du noch genauer analysieren welche Bereiche deiner Seite nach dem Einstieg über die Ads wirklich genutzt werden, wie hoch die Verweildauer ist, wo es ggf. Abbrüche gibt. Es heißt hier also fortlaufend immer dran bleiben, analysieren und verbessern! Prüfe zusätzlich noch News und Updates bei google dann steht dem langfristigen Erfolg deiner Kampagnen nichts im Weg. Wie du merkst kann die Checklist ziemlich lang werden und diese ist auch von Konto zu Konto unterschiedlich.